Die alten Stadtrundgänge

Endlich Bürgerin! 40 Jahre Frauenstimmrecht – und nun?

Helvetia lädt das Publikum zu einem Entdeckungsrundgang rund um die Geschichte der Freiburger Frauenbewegung und aussergewöhnlicher Frauen ein: Madeleine Butignot, erste Journalistin der Tageszeitung La Liberté, militante Frauen der Freiburger Vereinigung für das Frauenstimmrecht, Liselotte Spreng und andere politische Pionierinnen…. Ohne die Anonymen zu vergessen: eine „garçonne“ von 1919, welche die Debatten des Grossen Rats über die Frauen genauestens verfolgt, eine Militante der Frauenbewegung der 1970er Jahre und Teilnehmerin an einer unvergesslichen Veranstaltung. Zum Frauenstimmrecht gesellen sich noch weitere brennende Themen: Verhütung, häusliche Gewalt und Tagesstrukturen für Kleinkinder.
40 Jahre Stimmrecht

Frauen vor Gericht

Wie wurden die Frauen von der Freiburger Justiz behandelt?

Dieser Stadtrundgang stellt einige markante Freiburger Justizfälle zwischen dem Mittelalter und dem 19. Jahrhundert war (der Fussfall der Frauen von Jaun vor der Freiburger Obrigkeit 1636, die Hinrichtung der letzten Hexe der Westschweiz, Catherine Repond, genannt Catillon)..

Die Frauen wurden der Hexerei, des Kindsmords, der simulierten Heiligkeit, der Verführung zum Mord aus Leidenschaft und der Prostitution angeklagt, waren sie schuldig oder unschuldig?

Welche Strafen hatten sie zu erwarten? Und wann wechselten die Frauen auf die andere Seite der Gerichtsschranken, um selber juristische Funktionen auszuüben?

Ketzerinnen und Ketzer, Hexen und Rebellen

Im Jahr 1430 fand in Freiburg ein Waldenserprozess statt. Während fast eines halben Jahres weilten die Inquisitoren in der Stadt.

Während dieser Zeit benützen die Freiburgerinnen und Freiburger die Inquisition als Waffe gegen ihre Nachbarinnen und Nachbarn.

Der Stadtrundgang stellt diese Persönlichkeiten mit ihren Frömmigkeitspraktiken dar, ebenso wie auch die ersten Hexenverfolgungen, die zehn Jahre später auf das Land ausgriff.